Ab und an

Augenblicke, die Geschichten erzählen.

Manchmal genügt ein einziger Augenblick, um eine ganze Geschichte zu erzählen. Ein Weg, der sich in der Ferne verliert. Gleise, die längst niemand mehr befährt. Ein Steg, der hinaus ins Ungewisse führt. Oder ein Sonnenstrahl, der für einen kurzen Moment die Welt in ein besonderes Licht taucht.

„Ab und an“ ist eine Sammlung solcher Augenblicke. Fotografien, in denen Licht und Schatten, Formen und Perspektiven ihre eigenen Geschichten erzählen. Jedes Bild hält einen Moment fest – und lässt Raum für die Geschichten, die wir darin entdecken.

Ab und an – Schwarz-Weiß-Fotografie, die Geschichten erzählt

Die besonderen Geschichten liegen oft in den unscheinbaren Augenblicken. Manchmal begegnen sie uns ganz zufällig: auf einem Spaziergang durch die Natur, an einem verlassenen Ort oder dort, wo Licht und Schatten für einen kurzen Moment eine besondere Atmosphäre schaffen.

Ab und an ist ein fortlaufendes Fotografieprojekt von Thomas Weckerle. Eine Sammlung künstlerischer Fotografien, die solche Augenblicke festhalten und ihre ganz eigenen Geschichten erzählen.

Wenn Perspektiven Geschichten erzählen

Bahngleise, die scheinbar endlos auf einen gemeinsamen Punkt zulaufen. Vergessene Schienen, die langsam von der Natur zurückerobert werden. Ein einsamer Steg, der sich weit hinaus in die Ostsee erstreckt. Es sind Orte und Perspektiven, die durch ihre Symmetrie, ihre klaren Linien und ihre besondere Stimmung eine beinahe unwirkliche Wirkung entfalten.

Wohin führen diese Wege? Wer ist ihnen früher gefolgt? Was liegt hinter dem Horizont?

Die Fotografien geben darauf keine Antworten. Vielmehr laden sie dazu ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und eigene Geschichten zu entdecken.

Die besondere Sprache der Schwarz-Weiß-Fotografie

Ohne Farbe verändert sich unser Blick auf die Welt. Formen, Strukturen, Kontraste und vor allem das Licht rücken stärker in den Vordergrund.

Bereits beim Fotografieren spielt das Zusammenspiel von Licht und Schatten eine entscheidende Rolle. In der anschließenden digitalen Bildbearbeitung werden ausgewählte Bereiche behutsam hervorgehoben, Kontraste verstärkt und die ursprüngliche Atmosphäre bewusst weiterentwickelt.

So entstehen aus realen Momenten künstlerische Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die über die reine Dokumentation hinausgehen. Fotografien, die nicht nur zeigen, was zu sehen war, sondern auch vermitteln, wie sich dieser Augenblick angefühlt hat.

Naturfotografie zwischen Stille und Vergänglichkeit

Neben verlassenen Wegen, Gleisen und ungewöhnlichen Perspektiven widmet sich Ab und an auch der Natur und ihren stillen Geschichten.

Bäume, deren Äste sich gegen den Himmel abzeichnen. Verlassene Strände, an denen Wind und Wasser ihre Spuren hinterlassen. Landschaften, die im wechselnden Licht für einen kurzen Moment eine ganz besondere Stimmung entfalten.

Jede Aufnahme erzählt von einem einzigartigen Augenblick, der so vielleicht nie wiederkehrt.

Dabei folgt das Projekt keinem festen Zeitplan und keinem vorgegebenen Motiv. Neue Fotografien entstehen ab und an – immer dann, wenn ein Ort, eine Perspektive oder ein besonderer Moment dazu einlädt, genauer hinzusehen.

Künstlerische Fotografie als hochwertige Kunstdrucke

Ausgewählte Fotografien der Reihe Ab und an werden bald als hochwertige Fine-Art-Kunstdrucke angeboten. Die sorgfältig ausgearbeiteten Schwarz-Weiß-Motive bringen ihre besondere Atmosphäre auch als Wandbilder zur Geltung.

Projektübersicht

Projekttitel:

Ab und an

„Ab und an“ ist ein fortlaufendes künstlerisches Fotografieprojekt von Thomas Weckerle auf Wiarto. Es versammelt Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Orten, Wegen, Landschaften und stillen Augenblicken, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken und doch eine eigene Geschichte in sich tragen. Nicht das Spektakuläre steht im Vordergrund, sondern die besondere Stimmung eines Moments: Licht, Schatten, klare Formen, Symmetrie und Perspektiven, die den Blick in die Ferne führen.

Die meisten Fotografien entstehen spontan mit dem iPhone. Schon bei der Aufnahme wird bewusst auf den Lichteinfall, die Komposition und die Atmosphäre geachtet. In Photoshop werden die Bilder anschließend interpretiert und verfeinert: Einzelne Bereiche werden aufgehellt oder abgedunkelt, Kontraste herausgearbeitet und Blickpunkte gezielt betont. Diese Arbeitsweise knüpft an die analoge Dunkelkammer an, deren Techniken der Fotograf noch selbst erlernt hat – insbesondere das Abwedeln und Nachbelichten bei der Entwicklung von Schwarz-Weiß-Bildern. Die digitale Bearbeitung setzt diesen handwerklichen Gedanken fort, ohne die ursprüngliche Stimmung aus dem Blick zu verlieren.

Den Auftakt bilden symmetrisch komponierte Bahngleise, die am Horizont zusammenlaufen, stillgelegte Schienen, die in der Natur enden, und ein Steg, der sich in die Ostsee erstreckt. Später sollen Bäume, Strände und weitere Naturmotive hinzukommen. Gemeinsam ist den Bildern eine ruhige, erzählerische Bildsprache: Sie lassen Fragen entstehen, statt eindeutige Antworten zu liefern. Wohin führt der Weg? Was war einmal hier? Was liegt hinter dem sichtbaren Horizont?

Neue Aufnahmen entstehen nicht nach einem festen Plan, sondern ab und an – immer dann, wenn ein Augenblick eine Geschichte andeutet, die festgehalten werden möchte.

Künstlerischer Ansatz

  • Konsequent künstlerische Schwarz-Weiß-Fotografie – keine Farbvarianten als reguläre Projektlinie.
  • Licht und Schatten als erzählerische Mittel; bewusste Gestaltung bereits beim Fotografieren.
  • Symmetrie, Fluchtpunkte, klare Linien und stille Naturmotive als wiederkehrende, aber nicht verpflichtende Bildsprache.
  • iPhone als häufiges Aufnahmegerät; gezielte Nachbearbeitung in Adobe Photoshop.
  • Analoge Dunkelkammer-Erfahrung als gestalterischer Hintergrund: Abwedeln, Nachbelichten und differenzierte Tonwertführung.
  • Jedes Foto erhält einen eigenen Titel und soll Raum für die Vorstellungskraft der Betrachtenden lassen.

Thomas Weckerle

Grafikdesigner & Illustrator